page_1

WAS IST PULVERBESCHICHTEN ?

 

Zur Pulverbeschichtung eignen sich grundsätzlich Bauteile, welche elektrisch leitfähig und temperaturfest bis 250°C sind.

page_1_spicDies sind Metalle wie Stahl und Aluminium. Vor der Beschichtung werden alle Teile vorbehandelt, d.h. gereinigt, entfettet und phosphatiert.

Der Auftrag Pulverlackes geschieht in der Regel durch sogenannte Handgeräte wie auf dem Foto abgebildet. Bei diesem Prozess wird der Pulverlack, welcher noch in rieselfähiger bis staubförmiger Konsistenz vorliegt, elekrostatisch im Handgerät mit bis zu 100 KV aufgeladen. Die Bauteile sind dabei über die Lackierhaken aus Metall und der Förderanlage geerdet. Durch diese Vorladung wird erreicht, daß der noch nicht ausgehärtete Pulverlack bis zum “Einbrennen” am Bauteil haften bleibt.

Als Fördermedium für den Pulverlack vom Gebindekarton bis zum Bauteil dient Druckluft. Der nicht am Bauteil verbliebene Pulverlack, das sogenannte Overspray, wird dabei abgesaugt und kann vollständig wiederverwendet werden.

Nach dem Beschichten wird das Bauteil in einem Einbrennofen erhitzt. Hierbei sind zum einen die Objekttemperatur des Bauteiles sowie die Haltezeit der Temperatur prozessrelevante Größen, da nur so eine optimale Haftung am Bauteil sowie optimale Eigenschaften der Pulverbeschichtung erreicht werden. In der Regel werden Beschichtungen bei einer Objekttemperatur von 180 °C und einer Haltezeit von 10 Min. ausgehärtet.

Dieses Verfahren hat in den letzten Jahren die Nasslackierung im industriellen und handwerklichen Bereich in weiten Teilen verdrängt. Die Vorteile liegen auf der Hand:

1. Keine Umwelt- und Gesundheitsbelastung durch Lösungsmittel.
2. Keine Abfälle an Pulverlack
3. Kurze Farbwechselzeiten.
4. Die Beschichtung ist dauerhafter und mechanisch belastbarer als Nasslack
5. Alle Bauteile sind nach dem Auskühlen sofort montagefähig
5. Geringe Stückkosten der Bauteile.
» Unsere Anlage